Künstler und Kunst im Laufe der Zeit

Die Kunst ist eine sich immer weiter entwickelnde Ausdrucksform. Die 1420 beginnende Renaissance Epoche löste die Gotik des Mittelalters ab. Der Begriff Renaissance leitet sich aus dem Wort Wiedergeburt ab. Die Künstler der Renaissance bezeichneten sich daher selbst als die Wiedergeburt des römischen Geistes. Künstlerisch wurde vieles wieder aufgegriffen. Die Kunst entwickelte sich dahingehend, dass man die Natur abbildete wie sie war. So entstand das bekannte Gemälde von Leonardo da Vinci, die Mona Lisa. Dies ist das bis heute bekannteste Ölgemälde welches noch immer im Louvre in Paris hängt.

An die Renaissance schloss sich eine politische Kunstrichtung an, der Manierismus. Der Malstil wurde unruhiger.

Mit dem 16. Jahrhundert kam der Barock. Es ist eine Form der Repräsentationskunst, bei der das Licht gezielt in die Malerei eingebaut wurde um Schatten zu erzeugen. Einer der bekanntesten Künstler dieser Zeit ist Rubens.

Im 19. Jahrhundert existierten dann mehrere Kunstrichtungen gleichzeitig. Hierzu gehörten der Klassizismus, die Romantik, der Realismus, der Historismus und auch der Impressionismus. In dieser Zeit gab es einige Künstler, deren Kunstwerke noch bis heute bekannt sind. Dazu gehören unter anderem Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir. Die Künstler des Impressionismus wagten eine neue Stilrichtung der Malerei. Helle und kontrastreiche Farbgebung und kleine Motive gehörten zu den Neuerungen. Die Momente gerade auch in der Landschaftsmalerei wurden eingefangen.

 

Im 20. Jahrhundert entstand dann die Kunst des Expressionismus. Bedeutend war hier unter anderem der Künstler Henri Matisse, Kandinsky und Marc. Die Künstler des Expressionismus stellten in ihren Werken die Seelischen Vorgänge durch kräftige Farbgebung. Der Kubismus, der sich dieser Zeit anschloss war durch bewegte Bilder und verschiedene Winkel in einem Bild definiert. Picasso malte in dieser Zeit seine Kunstwerke, die ihn bis heute unvergessen gemacht haben. Im 20.Jahrhundert entstand zudem auch die Abstrakte Kunst. Auf den Kunstwerken waren keine Inhalte sondern Formen und Farben zu erkennen, die aus einer Eingebung oder Laune heraus entstanden sind. Die Ausdrucksform in der Kunst hat sich also über die Jahre deutlich verändert. Die Meinungen, ob die Moderne Kunst überhaupt zu einer Kunstrichtung zählt teilen sich, da sie sich doch deutlich von allen vorangegangenen Stilrichtungen unterscheidet, da sie überwiegend aus Symbolen und Formen besteht.